Konzert

Elbow live in Jena, 13.7.2017

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Fast sechs Jahre sind vergangen, seit Elbow das letzte Mal Konzerte in Deutschland gegeben haben. Dieses Jahr gab’s nur eins, und das glücklicherweise zur Kulturarena in Jena.

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Emilíana Torrini live in Berlin, 3.11.2013

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Emilíana Torrini Fans sind kleiner als andere. Vielleicht ist auch nur viel mehr Weibsvolk anwesend als bei Konzerten, die ich sonst so besuche. Jedenfalls hatte ich selten so freies Sichtfeld, ohne in einer der ersten Reihen zu stehen.

Eine gewisse Nervosität war zu spüren und hier und da gab es noch kleine Probleme – verständlich beim zweiten Konzert einer Tour. Wenn Emilíana charmant unbeholfen ein Lied einzählt und nichts passiert, oder sie sich zu ihren Musikern umdreht, die alle mit Stimmen oder Sonstigem beschäftigt sind, und dann ins Mikro verkündet, „ich bin fertig“, schlägt das Sympathiebarometer aus. Musikalisch gab es keine großen Überraschungen. Die Setlist bestand im Wesentlichen aus Liedern des aktuellen Albums „Tookah“ und den beiden Vorgängern. Die neuen Lieder mit ihren etwas mehr elektronisch angehauchten Arrangements waren eine willkommene Abwechslung zum eher akustischen Rest, auch wenn es stimmungsmäßig natürlich trotzdem ruhig blieb, glücklicherweise auch im Publikum – Applaus zwischen den Liedern mal ausgenommen. „Jungle Drum“ durfte natürlich nicht fehlen, schließlich konnte sich Emilíana dank des großen Erfolgs der Single in Deutschland den Luxus leisten, so lang zu pausieren. „Big Jumps“ wurde ziemlich spontan am Ende bei den „doo doo doos“ dem verstorbenen Lou Reed gewidmet, eine Parallele zu dessen „Walk On The Wild Side“, die mir bis dahin entgangen war. Höhepunkte für mich waren „Blood Red“, das im Gegensatz zur Albumversion zum Ende hin immer aggressiver und verzerrter klang, ähnlich wie „Gun“ auf der letzten Tour, und das leicht psychedelische „Birds“.

Emilíana Torrini – Birds (live im Huxleys, Berlin, 3.11.2013)

Peter Gabriel live in Berlin, 19.10.2013

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Peter-Gabriel-Fan sein ist nicht leicht. 11 Jahre sind inzwischen seit „Up“ ins Land gegangen und die Arbeiten am Nachfolger haben noch nicht mal wirklich begonnen. Um trotzdem einen Grund für eine Tour zu haben, muss schon mal das 27. Jubiläum seines erfolgreichsten Albums „So“ herhalten. Und was macht man als frustriert auf Neues wartender Fan? Man geht hin.

Peter Gabriel - Back To Front

Dem Engagement des großartigen Deutschen Genesis Fanclubs „it“ sei dank, hatte ich einen Platz in der dritten Reihe und somit beste Sicht auf alles und jeden. Pünktlich um 8 kam Gabriel allein auf die Bühne, begrüßte (natürlich auf Deutsch) das Publikum und stellte als Vorprogramm die beiden Schwedinnen Jennie Abrahamson und Linnea Olsson vor, die 4 ihrer eigenen Lieder spielen durften, bevor sie später als Backgroundsängerinnen wieder auftauchten. Um 20:40 Uhr folgte dann der Hauptteil. Gabriel kam wieder allein auf die Bühne, nahm am Klavier platz und erklärte erst mal (natürlich auf Deutsch) das Konzept des Konzerts: Es beginnt eher akustisch in Probenatmosphäre (mit noch eingeschalteter Hallenbeleuchtung), dann wird’s elektrisch, dunkler und bunter, und zum Abschluss gibt’s „So“ in voller Länge. Wie ein Essen mit Vorspeise, Hauptgang und ausgiebigem Dessert.

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Elbow live in Berlin, 10.11.2011

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Die Voraussetzungen waren nicht gerade ideal. Zwei Wochen lang hatte ich praktisch kaum etwas anderes als „Achtung Baby“ von U2 gehört und war irgendwie überhaupt nicht in der Stimmung für ein Elbow Konzert. Aber erstens mag ich ihre letzten beiden Alben sehr und außerdem hatte ich für meine Karte bezahlt. Also ging es gestern Abend ins restlos ausverkaufte Huxleys.

„We got open arms for broken hearts like yours my boy, come home again“ singt Guy Garvey in „Open Arms“, und so fühlt es sich auch an.

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Herbert Grönemeyer live in Leipzig, 16.6.2011

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Kann man Herbert Grönemeyer eigentlich den größten deutschen Musiker der Gegenwart nennen? Ein anderer fällt mir zumindest gerade nicht ein. Er ist auf jeden Fall der einzige, für den ich mich dreieinhalb Stunden auf den harten Stadionboden setze / lege und geduldig warte.

Vor gut vier Jahren durfte ich Herbert zum Start seiner „12“-Tournee das erste Mal live erleben. Eine riesige LED-Wand, ein weit ins Publikum reichender Laufsteg, zweieinhalb Stunden erstklassige Livemusik und ein gut gelaunter Herbie ließen damals den nervigen Regen fast vergessen. Schwer zu toppen…

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