Rezension

No Turning Back

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Ein Mann und sein Auto. Mitten in der Nacht. Und ein Telefon.

Die Grundidee, einen Film wie diesen zu machen, klingt interessant und ist letztlich auch der Grund, warum ich ins Kino gegangen bin. Sie ist aber leider auch das einzig Bemerkenswerte an „No Turning Back“. Ich kann meine Kritik in einem Satz zusammenfassen: Der Film ist langweilig.

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Berlinale 2014

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Ich glaube, selbst der „besser spät als nie“-Zeitpunkt ist schon überschritten. Aber andererseits sind 5 Zahlen auch besser als nichts, also…

Berlinale 2014

Obwohl alle Filme ihre guten Momente hatten – der eine mehr, der andere weniger – und ich froh bin, alle gesehen zu haben, muss ich doch sagen, dass Richard Linklaters „Boyhood“ der einzig wirklich herausragende war.

Wenn der Film dann irgendwann mal in die Kinos kommt (im englischsprachigen Raum wohl „im Sommer“), wird sich die Berichterstattung vermutlich auf den langen Drehzeitraum konzentrieren. 12 Jahre sind natürlich schon etwas Besonderes, aber die eigentliche Qualität liegt vielmehr im Drehbuch. Linklater hat es geschafft, das Leben eines Kindes in 164 kurzweilige Minuten zu packen, und das ist faszinierend anzusehen.

Staudamm

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Roman (Friedrich Mücke) liest für einen viel beschäftigten Anwalt Akten ein, damit dieser sie sich anhören kann, statt sie lesen zu müssen. Der neueste Stapel befasst sich mit einem Amoklauf an einer Schule. Es fehlen jedoch wichtige Akten und Roman muss in die abgelegene Kleinstadt fahren, wo vor gut einem Jahr dieser Amoklauf stattfand. Dort trifft er auf Laura (Liv Lisa Fries), die mit dem Täter zur Schule ging.

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All Is Lost

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Den offiziellen, knapp zweieinhalb Minuten langen Trailer sollte man um jeden Preis vermeiden.

Ein Mann allein auf dem Ozean wacht auf, als Wasser in sein Segelboot dringt. Mehr muss man nicht wissen.

Diesen Clip kann man sich allerdings gefahrlos ansehen, um ein Gefühl für den Film zu bekommen:

Gravity“ auf hoher See?

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Ganz weit hinten

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Der 14-jährige Duncan (Liam James) ist alles andere als begeistert darüber, den Sommer mit seiner Mutter (Toni Collette) und ihrem neuen Freund (Steve Carell) in dessen Haus am Strand verbringen zu müssen. Zufällig entdeckt er in der Stadt einen Wasserpark und freundet sich mit dem Manager Owen (Sam Rockwell) an.

Ja, ich mag Coming-of-Age-Filme. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum mir „Ganz weit hinten“ sehr gefallen hat.

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Gravity

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Spaceshuttlekommandant Matt Kowalski (George Clooney) und Missionsspezialistin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) werden während eines Außeneinsatzes von einem Trümmerfeld überrascht, das ihr Shuttle schwer beschädigt, die anderen Crewmitglieder tötet und sie ohne Kontakt zur Erde zurücklässt.

Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass mich dieses Jahr noch ein Film wirklich vom Hocker reißen könnte. „Gravity“ hat das streng genommen auch nicht geschafft, denn ich war so an den Kinosessel gefesselt, dass ich mich kaum bewegen konnte.

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Not Fade Away

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Wir schreiben das Jahr 1963. Nur 3 Wochen nach der Ermordung Kennedys das nächste alles verändernde Ereignis: „I Want To Hold Your Hand“ von den Beatles wird in den USA veröffentlicht, der Startschuss zur British Invasion. Grund genug für unzählige Heranwachsende, selbst eine Band zu gründen. Einer von ihnen ist Douglas Damiano (John Magaro) aus New Jersey.

Dass hier ein Mann am Werk ist, der aus seiner eigenen Vergangenheit schöpft, sieht man dem Film an. David Chase, bekannt u.a. als Schöpfer der „Sopranos“, hat als junger Mann auch in einer Band gespielt. Die Beatles, die Stones und scheinbar so unerreichbare Mädchen dürften dabei auch die Hauptgründe gewesen sein. Gerade in den Musikszenen, wenn die Kamera nah an die Instrumente herangeht, merkt man, dass hier offensichtlich viel Herzblut drinsteckt. Für einen wirklich guten Film reicht das allerdings nicht.

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