Das große, bunte Alben-Rezensions-Spektakel 2014

Gepostet am Aktualisiert am

Das gleiche Spiel wie letztes Jahr.

Alben 2014Elbow – The Take Off And Landing Of Everything
Zum dritten Mal in Folge ein hervorragendes Album. Der Spagat zwischen etwas sperrigen, rockigen Liedern und versöhnlichen Balladen funktioniert wie gewohnt ausgezeichnet.
Fly Boy Blue / Lunette
Real Life (Angel)

Damon Albarn – Everyday Robots
Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich mal ein Damon Albarn Album kaufen würde… Klar, da waren „Song 2“, „Coffe & TV“, und die Gorillaz-Sachen waren ja stellenweise auch ganz nett, aber ein ganzes Album? Vor 2 Jahren hat mich dann „Under The Westway“ aufhorchen lassen. Davon ein ganzes Album? Gerne. „Everyday Robots“ ist in gewisser Weise genau das – mit etwas weniger Zuckerguss. Textlich das, was einen Herrn Mitte 40 halt so beschäftigt, musikalisch getragen von melancholischen Klavier- oder Akustikgitarrenakkorden, zusammengehalten von einfachen, elektronischen Beats. Wenn McCartney 30 Jahre jünger wäre, würde er vielleicht genau so ein Album machen und es „McCartney III“ nennen.
Everyday Robots
Heavy Seas Of Love

Eno • Hyde – Someday World
Zweifellos die Überraschung des Jahres. Brian Eno, Ambient-Papst / Universalgenie, und Karl Hyde, die Stimme von Underworld, machen zusammen Musik, und was kommt dabei raus? 9 Pop-Songs. Eingägig genug um sich schnell im Ohr festzusetzen, aber auch komplex und interessant, so dass sie auch nach dem 25. Mal noch interessant sind. Einziger Minuspunkt: ausgerechnet der Sound, hätte doch etwas besser sein können und klingt stellenweise billig oder unausgereift.
The Satellites
Daddy’s Car

Dillon – The Unknown
Einfache Klavierakkorde, minialistische Elektronik, und dazu Dillons Gesang, mal kräftig, mal zerbrechlich. Musik für verschneite Winternächte.
A Matter Of Time
Lightning Sparked

Hundreds – Aftermath
Als ich noch überlegt hab, ob ich mir das neue Clueso Album nun anhören soll oder nicht, bin ich auf Hundreds gestoßen, die zur Hälfte aus Cluesos Keyboarder und zur anderen Hälfte aus dessen Schwester bestehen. Das Ergebnis klingt natürlich relativ keyboardlastig und eindeutig Elektro-beeinflusst, aber auch überraschend „akustisch“.
Our Past
Circus

Clueso – Stadtrandlichter
Nach der eher lauwarmen ersten Single „Freidrehen“ hat mich das Titellied dann doch noch überzeugt. In Sachen Songwriting bleibt Clueso seinem Weg weiter treu. Die Produktion fand ich allerdings auf dem Vorgänger etwas besser.
Stadtrandlichter
Freidrehen

Herbert Grönemeyer – Dauernd Jetzt
Ein Grönemeyer ist ein Grönemeyer ist ein Grönemeyer.
Morgen

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