2013 in Listen

Gepostet am Aktualisiert am

Die ultimative Zusammenfassung all dessen, was ich 2013 gehört, erlebt, gesehen und gelesen habe.

Gehört

Neu / Neu (Erstveröffentlichung 2013):

Neu / Alt (2013 zum ersten Mal gehört, aber schon vorher veröffentlicht):

  • thenewno2 – You Are Here
  • Tony Banks – The Wicked Lady [Soundtrack]
  • Radical Face – Ghost
  • Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, Op. 60
  • Radical Face – The Family Tree: The Roots
  • The Notwist – Neon Golden

Alt / Neu (2013 wiederveröffentlicht, aber im Wesentlichen schon gekannt):

  • Jerry Goldsmith – Star Trek: Insurrection (Expanded Collector’s Edition) [Soundtrack]
  • Roger Taylor – The Lot

Erlebt

Gesehen

Gelesen

  • Michael Chabon – Wonder Boys

 

Album des Jahres

Chvrches – „The Bones Of What You Believe. Das ist dieses Jahr unglaublich schwierig, weil viele gute Alben dabei waren, aber keins, das wirklich heraussticht. Es hätten ebenso gut The National sein können, aber da hatte ich den zu gleich klingenden Vorgänger erst wenige Monate vorher gehört. Die Alben von David Bowie und Roger Taylor sind allein schon aufgrund der langen Wartezeiten und damit verbundener Vorfreude auszeichnungswürdig, allerdings schwingt da immer auch die Erinnerung an die überaus umfangreiche Diskografie mit, was vielleicht nicht fair ist, man aber auch nicht einfach vergessen kann.

Lied des Jahres (von einem nicht gehörten Album)

Daft Punk – „Giorgio By Moroder„. Zum ersten Mal positiv aufgefallen sind mir Daft Punk mit ihrer Musik zum Film „Tron Legacy“, die glücklicherweise kaum etwas mit dem zu tun hatte, was man von den beiden Franzosen sonst so kannte. Auch ihr neues Album „Random Access Memories“ ist ein Schritt weg vom monotonen, Sample-lastigen Unts-unts-unts zum Disco-Pop der späten 70er / frühen 80er. Ganz nett aber größtenteils uninteressant. Ausgenommen davon sind „Motherboard“, „Contact“ und eben das fantastische Disco-Electro-Prog-Epos „Giorgio By Moroder“. Der Anfang ist noch unauffällige Fahrstuhlmusik, dazu erzählt Giorgio Moroder seine Lebensgeschichte. Nach knapp 2 Minuten der erste Einschnitt, eine Synthi-Sequenz übernimmt die Hauptrolle. Gut 3 Minuten später die nächste Zäsur – ein Orchester übernimmt, kurz darauf ist die Sequenz zurück und Bass & Schlagzeug drehen spürbar auf, danach gibt es kein Halten mehr. Und als wäre das noch nicht genug, klingt das alles auch noch spektakulär gut. Eine sehr gute Entscheidung, das üppige Budget in erstklassige, erfahrene Studiomusiker, Techniker, Geräte und entsprechend viel Zeit zu investieren. Unabhängig vom Genre hab ich lange kein so gut klingendes Album mehr gehört.

Film des Jahres

Gravity. Allein für das Erlebnis im Kino, auch wenn mir „Ganz weit hinten“ auf lange Sicht und bei wiederholtem Anschauen wohl mehr Freude bereiten wird.

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